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Ulrike Klepczynski

Lebenswert ! Demenzberatug und Schulung

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"Anna hat Demenz"

Ein Arbeitsheft zur Auseinandersetzung mit dem Krankheitsbild Demenz in leichter Sprache

„ANNA HAT DEMENZ“ ist ein Arbeitsheft zum Verständnis einer Demenzerkrankung in leichter Sprache, das sich primär an Menschen mit geistiger Behinderung und Demenz sowie Personen in deren Umfeld richtet. Im Hinblick auf diese Zielgruppe wurden in dieser DINA‐4‐Broschüre die Texte in leichter Sprache und extra großer Schrift verfasst. Die Bilder sind in sanften Pastellfarben gehalten. Inhaltlich umfasst das Arbeitsheft im Comic‐Stil eine Rahmenerzählung in die eine Sachbroschüre zum Thema Demenz integriert ist.

Anregungen zum einsatz

Intention dieses Arbeitsheftes ist es, in der Auseinandersetzung mit dem Krankheitsbild Demenz einen „roten Faden“ als Wegweiser für die Betroffenen und die Menschen in ihrem Umfeld zu bieten.

 

Durch die Struktur mit einer Rahmenerzählung um Anna und ihre Freunde kann diese Broschüre ganz unterschiedlich eingesetzt werden. Sie eignet sich sowohl für die Sensibilisierung zu diesem Thema im Vorfeld als auch für die Deeskalation und Strategieentwicklung beim Auftreten typischer Verhaltensweisen dieses Erkrankungsbildes. Ziel der Auseinandersetzung mit dem Thema Demenz in dieser Form ist das Entwickeln eines einfühlsamen Umgangs der Mitglieder von Wohngruppen in der Behindertenhilfe miteinander und das Stärken des Eigenverständnisses der betroffenen Personen. „Betroffene Personen“ sind ‐ wenn man es genau betrachtet ‐ nicht nur Menschen mit Demenz selbst, sondern auch jene, die im Umfeld von Menschen mit Demenz leben.

 

Die Sachinformationen im Mittelteil des Heftes sind eingebettet in die Erzählung von Anna und ihren Freunden Horst und Gabi. Die Freunde bewältigen in der Rahmenhandlung, unterstützt von ihrer Betreuerin Petra, ihre Schwierigkeiten mit den veränderten Verhaltensweisen von Anna. Durch ein gemeinsames Lesen und Besprechen der Broschüre „ANNA HAT DEMENZ“ kann die Entwicklung eigener Strategien im Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen angeregt werden.

Die bildlichen Darstellungen können größtenteils auch ganz ohne den Textteil verstanden werden.

So kann dieses Arbeitsheft nicht nur in der Interaktion der beteiligten Personengruppen als Anschauungsmaterial, sondern auch für ein wiederholtes selbstständiges Durchsehen von den betroffenen Personen allein genutzt werden. Dies unterstützt die aktive Auseinandersetzung mit der Krankheit Demenz und trägt zum besseren Verständnis der eigenen Situation bei.

 

In der Entstehungsphase hat sich gezeigt, dass dieses Arbeitsheft auch ganz allgemein für Menschen, die sich ungern mit theoretischen Informationen beschäftigen, hilfreich sein kann, um zu verstehen, was es bedeutet, eine Demenz zu haben. Hierzu zählen sowohl Menschen mit Demenz selbst, als auch Angehörige, Freunde, Nachbarn und andere Kontaktpersonen. Gerade auch von Menschen mit Demenz ohne die zusätzliche Beeinträchtigung einer geistigen Behinderung gab es, bei der Überprüfung der Verständlichkeit der Inhalte in der Entwicklungsphase, ein sehr positives Feedback. So wurde durch die Beschäftigung mit der Broschüre regelmäßig eine Reflektion der dargestellten Verhaltensweisen und Kompetenzeinbußen mit der eigenen Situation angeregt. Es entstanden Gespräche zum Umgang mit den Schwierigkeiten auf Seiten der Erkrankten wie der Begleitenden. Ohne diese Broschüre als „Auslöser“ hätten diese Gespräche nicht ‐ oder vielleicht eher unvorbereitet ‐ stattgefunden.

 

Während es mittlerweile vielerlei Informationsmaterialien allgemein zum Thema Demenz für Angehörige, interessierte Menschen und Fachkräfte gibt, fehlen Materialien, die speziell jene ansprechen, die in erster Linie betroffen sind: Menschen mit Demenz selbst. Im Handlungsfeld Demenz bei geistiger Behinderung gibt es darüber hinaus die besondere Herausforderung, die Sachverhalte auf einfache und anschauliche Weise zu vermitteln.

 

Das Arbeitsheft „ANNA HAT DEMENZ“ entstand ohne Förderung im Eigenverlag mit Unterstützung und Anregungen Betroffener und engagierter Personen aus diesem Arbeitsfeld.

 

Seit Februar 2016 ist „ANNA HAT DEMENZ“ veröffentlicht und zum Preis von 15,80 € (ggf. zzgl. Versandkosten) erhältlich. Vom Verkaufspreis jedes Heftes geht 1,00 € zweckgebunden zum Aufbau neuer Angebote an die Alzheimer Gesellschaft Dortmund e.V.. Das Heft wird derzeit auf Fachtagungen und Fortbildungen vorgestellt und kann in Kürze direkt über ein Bestellformular auf www.lebenswert‐demenz.de bzw. über die Alzheimer Gesellschaft Dortmund e.V. angefordert werden. In der Zwischenzeit senden Sie mir bei Interesse an der Arbeitshilfe bitte eine formlose Anfrage über das reguläre Kontaktformular. 

 

Das besondere Anliegen des Redaktionsteams war es, Betreuungs‐ und Begleitpersonen, den Mitbewohnern von Menschen mit Demenz und geistiger Behinderung und natürlich den Erkrankten selbst, ein weiteres Werkzeug für Ihren persönlichen Werkzeugkoffer in der täglichen Auseinandersetzung mit den Herausforderungen einer Demenzerkrankung an die Hand zu geben.

„ANNA HAT DEMENZ“ ist eine Arbeitshilfe aus der Praxis für Praktiker. Derzeit entsteht ein Evaluationsbogen, der in Kürze auf die Internetseite hochgeladen wird. Aktuell arbeitet das Redaktionsteam an Ausgaben in Französisch, Türkisch, Russisch und Arabisch.

beispielseiten aus dem Buch